Im Herbst 2007 erfüllen sich die Träume der Frankfurter Kernphysiker:
Nach rund 20-jähriger Vorbereitungszeit wird am Europäischen Kernforschungszentrum
CERN der gröte und leistungsfähigste Teilchenbeschleuniger aller Zeiten in Betrieb gehen,
der Large Hadron Collider (LHC). Damit wollen die Wissenschaftler noch mehr über die elementaren
Bausteine unserer Welt und die frühe Entstehungsgeschichte des Universums erfahren.
Die Frankfurter Physiker interessieren sich dabei besonders für eine spezielle Form der Materie:
das Quark-Gluon-Plasma (QGP), der Zustand des Universums, als es etwa eine Mikrosekunde alt war.
"Physiker auf Klassenfahrt"
Die Helmholtz Research School bildet Forschernachwuchs aus
Eine Billion ist eine Eins mit zwoelf Nullen. Eine Billion Grad sind also ziemlich heiss. Viel heisser als alles,
was einem normalerweise im heutigen Universum begegnet. Die Materie, die ansonsten aus Protonen und Neutronen besteht,
nimmt dann einen neuen Zustand ein, den die Physiker Quark-Gluon-Plasma nennen. Ein solches Gemisch hat unmittelbar
nach dem Urknall, also kurz nach der Geburt des Universums, existiert.
UniReport, November 15, 2006
Auserwählt! Helmholtz Research School nimmt Arbeit auf
Mit Beginn des Wintersemesters haben die ersten Doktorandinnen und Doktoranden der neuen "Helmholtz-Research-School" ihr Studium aufgenommen.
Press Release, October 6, 2006
Helmholtz-Research-School nimmt Arbeit auf
Graduiertenausbildung im Bereich der Schwerionenforschung auf höchstem Niveau
Zu Beginn des Wintersemesters beginnen die ersten Doktorandinnen und Doktoranden der neuen "Helmholtz-Research-School" mit ihrem Studium.
Das Graduierten-Kolleg will hochbegabte Garduierte aus dem In- und Ausland durch eine strukturierte Ausbildung für eine Karriere in Wissenschaft oder
Wirtschaft in besonderer Weise qualifizieren.
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