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Hertie-Stiftung fördert das FIAS für weitere drei Jahre

Frankfurt am Main, 20.7.2010. Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung fördert den neurowissenschaftlichen Bereich des Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) mit weiteren 440.000 Euro für die nächsten drei Jahre. Für den Aufbau des neurowissenschaftlichen Bereichs am FIAS hat die Hertie-Stiftung damit insgesamt 3 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.

Mit der weiteren Förderung möchte die Hertie-Stiftung die neurowissenschaftliche Forschung des FIAS stärken und sichern. "Wir wollen den Forschungsstandort Frankfurt, die erfolgreiche Arbeit und die positive Entwicklung des FIAS weiter unterstützen", erklärte Dr. Michael Endres, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Arbeitsgebiet des FIAS ist die Erforschung der Strukturenbildung und Selbstorganisation komplexer Systeme, insbesondere die Erforschung zellulärer Komplexe und molekularer Netzwerke. Das Gehirn ist dabei ein zentraler Forschungsgegenstand. Methoden und Ansätze der Physik, Chemie, Biologie/Neurowissenschaften und Informatik sind am FIAS zu einem Forschungsnetzwerk verbunden, um Prinzipien und Erkenntnisansätze in die jeweils anderen Disziplinen zu transferieren. So erfordern die immer komplexer werdenden Ergebnisse und Datenmengen der systemischen Hirnforschung mathematische Formalismen und Methoden der Informatik, um neue Ergebnisse gewinnen zu können. Umgekehrt profitieren auch die Erkenntnisse zur Organisation von Atomen und Molekülen von den am Gehirn gewonnenen Einsichten zu Organisationsprinzipien. Mit dem FIAS unterstützt die Hertie-Stiftung ein naturwissenschaftliches Forschungszentrum, das Forschung auf internationalem Spitzenniveau betreibt.

Die Hertie-Stiftung zählt mit einem Stiftungskapital von rund 800 Millionen Euro zu den größten privaten Stiftungen Deutschlands. Sie versteht sich als Reformstiftung und möchte mit modellhafter Arbeit in der vorschulischen und schulischen Erziehung, der akademischen Bildung und in der Forschung einen Beitrag zur Erneuerung des Landes leisten. Die Hertie-Stiftung ist die größte private Fördererinstitution für Hirnforschung in Deutschland und die zweitgrößte in Europa.

Pressekontakt:

Gemeinnützige Hertie-Stiftung
Susanne Lehmann
Referentin Information/Kommunikation
Tel.: 069.660756172
E-Mail: LehmannSghstde
www.ghst.de


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